Aus dem Tagebuch der Redaktion
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Geheimtipp Gozo (15.5.2012)
Maltas kleine Schwesterinsel bietet viele Überraschungen: Verborgene Höhlen, alte Salzpfannen und sogar ein Filmset am Strand - auf der Insel wurde auch ein Teil von "Wickie" gedreht. Andrea hat den mediterranen Frühling erforscht, war Erdbeerpflücken, Kanu fahren, hat mit den Gozitanern gekocht und träumt immer noch von der sonnenverwöhnten Tomatenpaste.
Tiefe Einblicke in Dubai (15.5.2012)
Wer bei Dubai nur an höchste Gebäude und Luxusshopping denkt, war noch nicht selber vor Ort. Die schnell wachsende Stadt mitten in der Wüste bietet viel mehr, wie Dörte feststellte: Zum neuen Schmelztiegel der Nationen - nur ein Fünftel der Einwohner sind Emiratis - gehören auch ein Flamingoschutzgebiet am Stadtrand, Dschunkentaxis über den "Creek", die Perlentaucher-Geschichte im Museum und joggende Dromedare. Und die höchst leckere erste Kamelmilchschokolade der Welt.
Leinen los in Berkenthin (28.4.2012)
Große Aufregung im Süden Schlewig-Holsteins: Der Salzprahm wurde am Wochenende ins Wasser gelassen. Es ist der einzige seiner Art in Deutschland: ein originalgetreuer mittelalterlicher Kahn, erbaut von Freiwilligen aus dem Dorf Berkenthin. Auch zahlreiche andere Entdeckungen machten Andrea und Fotograf Michael Cintula im Lauenburgischen. Etwa eine der letzten Seilzugfähren Deutschlands, brütende Störche und Stieglitze zwischen den Backsteinhäusern - und das Wasserparadies der "Costa Güster".
Charaktere der Nordsee (23.4.2012)
Silke hat Pellworm, Amrum und Föhr besucht und ist verliebt. Breite Sandstrände, verwunschene Dünen und unglaubliche Weite. Beim Wattwandern auf Föhr lernte sie das Liebesleben der Wattwürmer kennen, auf Amrum erklärte ihr Insel-Urgestein Georg das Geheimnis der sprechenden Grabsteine und auf Pellworm hätte sie beinahe die Fähre verpasst, weil sie sich im Friesenhaus bei Fast-Weltumseglerin Ute so wohl fühlte.
Almfrühling am Attersee (17.4.2012)
Hier haben schon Gustav Mahler und Gustav Klimt Urlaub gemacht: Andrea ist am Attersee auf Klimts Spuren gewandelt, hat vergoldete Pralinen genascht und den Frühling genossen. Vor allem aber stellte sie fest: Die Region ist ein Paradies für Kinder, die hier beim Wandern Feuersalamander entdecken, Frösche beim Laichen beobachten und abends mit den Bauern die Kühe melken oder Ziegenkäse rollen.
Die Königin des Rheins (12.4.2012)
Klein, luxuriös und das neue Aushängeschild der TUI-Flotte – die Queen, ein Hotel-Schiff der Fünf-Sterne-Liga. Sandra hat den Flussdampfer während einer Schnupperfahrt auf dem Rhein näher kennen gelernt. Auf dem Vier-Deck-Schiff sucht sie vergeblich nach dem üblichen Gedränge, nur 100 Passagiere sind erlaubt. Zielgruppe: um die 40, Städtehopper, feierfreudig. Nach dem Sechs-Gänge-Menü geht's zur Party vor riesigen Panoramafenstern, Rheinmetropolen-Panorama inklusive. Hier lässt's sich aushalten, findet Sandra – auch wenn sie Reisen auf dem Landwege noch immer bevorzugt.
Der größte Bahnhof der Welt (2.4.2012)
Der Grand Central im Herzen New Yorks: 700 000 Menschen kommen hier täglich durch, 700 Züge. Nächstes Jahr feiert der größte Bahnhof der Welt sein 100-Jähriges. Auf Zugreisen durch die USA ist Sandra schon oft hier eingestiegen. Doch hinter die Kulissen des Grand Central hat sie noch nie einen Blick geworfen. Jetzt durfte sie: der ungewöhnlichste Lost+Found, die legendäre Oyster Bar, der Gang zwischen den alten Glaswänden im zehnten Stock, die Schuhputzer-Ecke. Ein Muss für Big Apple-Fans.
Frühling unterm Gletscher (30.3.2012)
Wie stellt sich ein Erwachsener an, der das erste Mal auf Skiern steht? Spannend zu beobachten, stellte Dörte fest. Dazu eignen sich besonders die Pisten rund um Zell am See und Kaprun - Anfängerschnee auf der Schmittenhöhe und Pisten bis in den Mai hoch oben auf dem Gletscher von Kaprun. Während unten am See schon laue Lüfte locken und frisches Grün den Frühlingsspaziergang am Ufer schmücken.
Themsestadt revisited (24.3.2012)
London ist heiß, schon wieder hat es eine Reisefeder dorthin verschlagen. In der Metropole laufen die letzten Vorbereitungen für die Olympischen Sommerspiele - auf Hochtouren. Bei herrlichen 20 Grad und Sonne hat Anke festgestellt: Gerade die Ecken abseits touristischer Pfade wie das angesagte East End mit Spitalfields Market, Old Trueman Brewery und der legendären Brick Lane sollte kein Besucher verpassen.
Londons Geheimnisse (29.2.2012)
Die britische Hauptstadt ist immer eine Reise wert. Am Wochenende hat sich Andrea dort umgesehen und die geheimen Ecken Londons erforscht: ungewöhnliche Eisherstellung, bunte Märkte, abgelegene Bars im 20er-Jahre-Stil. Vor allem aber hat sie gelernt: In England kann man inzwischen richtig gut essen. Etwa die zartrosa Rhabarber-Spitzen, die derzeit überall auf die Teller kommen.
Wo der Winter wohnt (13.2.2012)
Minus 20 Grad zeigte das Thermometer auf der 2.628 Meter hohen Alpspitze, dem wohl schönsten Berg im Wettersteingebirge. Die Tannen tragen weiße Schneemäntel, Wasserfälle sind zu Eis erstarrt und abseits der Pisten stört kein Geräusch die watteweiche Stille. Dick eingemummelt und immer in Bewegung trotzte Silke Schnee und Kälte und entdeckte auf ihrer Hütten-Tour den Zauber des Winterwanderns.
Max' und Moritz' Heimatort (9.2.2012)
Wilhelm Busch wäre im April diesen Jahres 180 Jahre alt geworden. Gemeinsam mit Iris hat Andrea darüber berichtet und sich mit dem Fotografen Michael Cintula nochmal Buschs Lieblingsort angeschaut, die Mühle in Ebergötzen. Hier lernte der Dichter seinen Jugendfreund Erich kennen und erlebte viele lustige Geschichten, die später Vorlage für Max und Moritz wurden. Die Mühle scheint seit dieser Zeit unverändert und wie aus den Zeichnungen entflohen.
Usedom On Ice (7.2.2012)
Usedom ist nicht nur im Sommer eine Reise wert - das hat Andrea jetzt festgestellt. Sie war unterwegs zwischen knackenden Eisschollen und glitzerndem Schnee, hat zugeschaut, wie Strandkörbe in Handarbeit geflochten werden, und Sanddorngummibärchen gekostet. Und nach all der Seebadromantik hat sie noch einen kleinen Abstecher ins nahe Polen gemacht.
Kaiman-Inseln: Karibische Kostbarkeiten (5.2.2012)
Sonne, Strand und türkisfarbenes Wasser gibt es natürlich auch auf diesen Karibik-Inseln. Doch wer nur am Strand liegt, verpasst einiges, hat Silke herausgefunden. Unter Wasser finden Taucher und Schnorchler ein Paradies: Riffe, zahme Stachelrochen oder ein US-Kriegsschiff, das erst vor einem Jahr versenkt wurde. An Land beeindruckten vor allem die seltenen blauen Leguane, drachenähnliche Urviecher.
Buchvorstellung in Erfurt (21.1.2012)
Unseren neu erschienenen Merian live!-Reiseführer Erfurt/Weimar hat Andrea am Donnerstag in Erfurt vorgestellt - in der Buchhandlung Peterknecht vor 30 Zuhörern. Mit dabei war auch Oberbürgermeister Andreas Bausenwein. Und zur anschließenden Signierstunde gab es die zarten Pralinen aus der Schokoladenmanufaktur Goldhelm. Noch ein Grund, immer wieder gern nach Erfurt zurück zu kommen.
Und es wächst und wächst und wächst (19.12.2011)
Jetzt strahlen sie wieder in tiefroter Pracht. Und doch hat Iris die Pflanzen von der Seilbahn aus gar nicht erkannt: Weihnachtssterne. Auf Madeira wachsen sie dank des milden Klimas zu riesigen Büschen und Bäumen heran, leuchtend rote Farbinseln im Häusermeer von Funchal.
Kultur mit einem guten Tropfen (13.12.2011)
Ein besonderer Wein kommt aus dem slowenischen Maribor: von der mehr als 400 Jahre alten Rebe "Stara Trta". Das portugiesische Guimarães hingegen liebt seinen Vinho Verde, den perlend jungen, "grünen" Wein. Doch die beiden sind nicht nur wegen ihrer ganz speziellen Tropfen das Duo der Europäische Kulturhauptstadt 2012. Was es noch zu sehen gibt und welche Geheimtipps kein Besucher sich entgehen lassen sollte, darüber berichten Dörte und Andrea gerade.
Auf den Spuren von Faust (29.11.2011)
In Leipzig pulsiert das Leben – vor allem jetzt in der Vorweihnachtszeit. Anke hat sich umgeguckt in Sachsens größter Stadt mit seinem beliebten Weihnachtsmarkt, den typischen Leipziger Messehäusern und den feierlich herausgeputzten Passagen. Und natürlich hat sie auch den Schuh von Fausts Standbild vor Auerbachs Keller berührt – denn das soll Glück bringen.
Auf Künstlerbesuch im Busch (09.11.2011)
Das australische Outback ist bekannt für seine weite, rote Landschaft, bizarren Felsformationen und wunderlichen Tiere. Mitten im Busch gibt es aber auch Ateliers und Galerien, in denen Aborigines arbeiten, ausstellen und ihre Werke verkaufen. Silke hat sie besucht, war begeistert und sammelt seitdem Aboriginal Art.
Standhaft, knorrig, einzigartig (30.10.2011)
Im Westen von Hannover wachsen eigenartige Bäume: Die Süntelbuchen sind mit ihrem knorrigen Geäst einzigartig auf der Welt. Andrea erforscht gerade mit dem Fotografen Michael Cintula die Mystik und Eigenarten dieser Baum-Originale im Weserbergland und triftt dabei Förster, Baumfans und bildschöne Hunde.
Vulkanstaub und Wollknäuel (12.9.2011)
So knirscht er also, der Staub des Eyafjallajökull, der Europas Flieger effektiv lahmgelegt hatte. Zwischen Dörtes Zähnen. Aufgewirbelt vom Wind und den Hufen hunderter trappelnder Wollknäuel und zäher Pferdchen beim Schafabtrieb in Island. Nur der berüchtigte Vulkan war just nicht zu sehen - er hatte sich für den Tag ja züchtig in Staub gehüllt...
Oh, Porto! (9.9.2011)
Paris hat den Eiffelturm - aber Porto hat eine Eiffelbrücke: Andrea genießt den Spätsommer in der quirligen Stadt. Schaut sich das futuristische Casa de Musica an, hört Fado, fährt mit einem Rabelo-Boot bis zur Mündung des Douro-Flusses, streift durch die Portweinkeller und lernt, dass dieser Wein gar nicht aus Porto kommt.
Kulturhauptstadt 2012 (6.9.2011)
Guimarães ist Kulturhauptstadt 2012. Andrea ist dort und schaut sich an, was in der Stadt geplant ist und warum sie den Titel errungen hat. Sie spricht mit Stickerinnen, Schmieden und einem 85jährigem Töpfermeister. Und der Präsident der Guimarães Foundation verrät ihr sogar seine Lieblingsplätze in der Stadt
Das Wurmloch in die Parallelwelt (1.8.2011)
Manch einer am Flughafen verzweifelt geradezu, wenn er seinen Flieger verpasst hat - weil der in eine Nichtmetropole ging, angesteuert nur von einer einzigen Airline und das auch nur zweimal die Woche. Das erinnert an Harry Potter, an Zeitmaschinen oder die Parallelwelten der Quantenphysiker: Zur anderen Welt führt nur ein zeitlich begrenzter Kanal. Und hat man den verpasst, heißt es lange warten, bis er sich wieder öffnet...
Urwaldgefühle in Mitteleuropa (15.7.2011)
Im österreichischen Nationalpark Kalkalpen erlebt Iris ein Sommergewitter: Das dicke Moos auf den alten Baumstämmen saugt sich mit Wasser voll, Erde und Totholz verströmen einen pilzartigen Geruch, das Gurgeln der Bäche schwillt an und überall lockt der Regen Amphibien aus ihren Verstecken hervor. Ein Fest für alle Sinne.
Und Google weiß doch nicht alles (11.7.2011)
Beim Endspurt für den Reiseführer über Erfurt musste Andrea feststellen, dass auch Google Fehler macht: So fehlt in der Hauptstadt Thüringens einfach eine Straße. Zwar steht sie bei Google-Maps im Plan, aber leider falsch. Unser Rat an die größte Suchmaschine: Schaut mal schnell nach, wo Ihr die Mettengasse findet - und baut sie wieder in Erfurt ein. Wer es derweil richtig wissen will, schaut unter www.openstreetmap.org nach.
Kroatische Köstlichkeiten (17.6.2011)
In Istriens Eichenwäldern wachsen Trüffel, in den Olivenhainen und Weinbergen der Rohstoff für prämierte Olivenöle und Weine. Iris schlemmte sich auf ihrer Reise durch istrischen Ziegenkäse, die slawonische Paprikawurst Kulen, probierte würziges Bio-Olivenöl und ließ sich Malvasia und Mistelgrappa (Biska) schmecken. Das absolute Highlight: Trüffeleis, zum Löffel abschlecken!
Wandeln in Weimar (15.6.2011)
Andrea wandelt gerade auf den Spuren von Goethe und Schiller, läuft über knarzende Dielen im Schillerhaus, radelt durch den Ilmpark zum Goethehaus, staunt über Bauhaus-Gebäude und ist betört vom Lindenduft, der über der Stadt liegt.
Frühling in Beirut (2.6.2011)
Der Libanon ist ein liebliches Land, liegt wie ein langes schmales Handtuch an der Mittelmerküste - von überall sieht man große und kleine Schiffe, heißt es, deshalb sind die Libanesen so weltoffen. Voller alter Kultur, junger Lebensfreude und Gastfreundschaft: Obwohl es in Beirut nur selten regnet, hat die Stadt für Dörte extra die Wolken geöffnet... Und die vielen Künstlerwerkstätten und Galerien. Und die Levante-Küche mit ihren Leckereien. Syrien ist ganz weit weg...
Der Aschewolke entkommen (25.5.2011)
Immer diese nervösen Vulkane in Island! Andrea stand um 5 Uhr am Flughafen und zitterte - geht es los nach Wien oder wird auch Hannovers Luftraum gesperrt? Zum Glück hatte sich das frühe Aufstehen gelohnt, denn der Flieger ging pünktlich weg. Übrigens scheinen um diese Zeit nur Männer nach Wien zu fliegen: Von 120 Passagieren waren nur zehn weiblich.
Die Wege der Bahn sind unergründlich... (17.05.2011)
Immer wieder für eine Überraschung gut: die Deutsche Bahn. Ein alter Hut, es diese Verspätungen. Mal wird die Strecke erneuert, mal liegt Beton auf den Gleisen, mal muss der Lok-Computer neu booten... Im ICE Hannover-Spandau waren bis zu 40 Minuten Verspätung angekündigt, wegen großer Baustelle rund um Wolfsburg - der angepeilte Flieger ab Tegel drohte ohne Dörte abzuheben. Hektisches Telefonieren zwischen Funklöchern. Und dann? "Der Zugführer hat uns eben mitgeteilt, dass alle Signale für uns auf Grün geschaltet wurden", tönt der Lautsprecher. Die Bahn hält in Spandau: 25 Minuten zu früh!!!
Wieder in Göteborg (15.05.2011)
Anke hat es wieder einmal nach Göteborg verschlagen. Dort checkt sie die letzten Seiten für den neuen Göteborg-Reiseführer. Haben sich Lokale, Theater oder Designerläden verändert? Gibt es Neueröffnungen? Sie trifft junge Gourmet-Köchinnen und spricht mit Öko-Modeproduzentinnen. Jetzt kennt sie die Stadt aber wirklich in- und auswändig.
Wikinger und Wale (19.4.2011)
In Norddänemark ist noch botanischer Winter - wie Andrea gerade feststellen konnte. Nur beim genauen Hinsehen sind erste Knospen an den Bäumen erkennbar. Doch dafür gibt es am Limfjord trotzdem eine Menge zu entdecken: Gestrandete Wale, Biberdämme und Hornwarenschnitzer. Abstecher ins Legoland und zu den Wikingern nach Haithabu durften natürlich auch nicht fehlen.